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Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit - Hunde an die Leine

Die Stadt Munster macht auf die Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit gem. § 33 Abs. 1 des Niedersächsischen Gesetzes über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) aufmerksam.

In der Zeit vom 01. April bis 15. Juli eines jeden Jahres müssen Hunde im Wald und in der freien Landschaft an der Leine geführt werden.


Lediglich Hunde, die zur rechtmäßigen Jagdausübung, als Rettungshunde oder von der Polizei, der Bundespolizei oder dem Zoll als Diensthunde eingesetzt werden, sind davon ausgenommen.
Die freie Landschaft besteht aus den Flächen des Waldes und der übrigen freien Landschaft, auch wenn die Flächen innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile liegen. Bestandteile dieser Flächen sind auch die zugehörigen Wege und Gewässer sowie eingezäunte Weideflächen.
Diese strikte Anleinpflicht soll wildlebende Tiere in der Brutzeit vor Gefährdungen und Störungen schützen.
Verstöße gegen diese Regelung stellen eine Ordnungswidrigkeit dar.
Unabhängig von der allgemeinen Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit handelt ordnungswidrig, wer es zulässt, dass ein seiner Aufsicht unterstehender Hund in der freien Landschaft streunt oder wildert.

Die Stadt Munster wird auch in diesem Jahr das Anleingebot verstärkt überwachen und Verstöße gegebenenfalls mit Verwarnungs- und Bußgeldern ahnden.

Im Interesse der Sicherheit aller Einwohnerrinnen und Einwohner ist die Beachtung der oben genannten Pflichten notwendig.
Wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen diese Verpflichtungen verstößt, handelt ordnungswidrig. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

Vom 1. März bis zum 30. September gilt bundesweit ein Gehölzschnitt-Verbot. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hin. In dieser Zeit ist es außerhalb des Waldes verboten, Bäume, Hecken, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder bis auf den Wurzelstock zurückzuschneiden. Erlaubt bleiben in dieser Zeit schonende Form- und Pflegeschnitte, die der Beseitigung des Pflanzenzuwachses oder der Gesunderhaltung von Bäumen dienen.
Geregelt ist das siebenmonatige Gehölzschnitt-Verbot in § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes. Dessen Ziel ist es, Störungen brütender Vögel zu vermeiden. Nutznießer seien auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, die im Frühling und Sommer ein größeres Blütenangebot vorfinden, so die Fachleute der Landwirtschaftskammer.
Das Verbot gilt nicht für Bäume auf sogenannten Kurzumtriebsplantagen sowie auf gartenbaulich und gärtnerisch genutzten Flächen. Auch aus Gründen der Verkehrssicherheit sowie bei Bauvorhaben kann im Ausnahmefall Gehölzbewuchs in geringem Umfang beseitigt werden. Im Zweifelsfall geben die Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise bzw. kreisfreien Städte Auskunft.